Wintergewürze – mehr Energie an kalten Tagen

Hallo lieber NOA-Fan,

Kleine Prise, große Wirkung: In vielen typischen Wintergewürzen steckt weitaus mehr als nur weihnachtlicher Duft und leckerer Geschmack. Sie kurbeln die Fettverbrennung an, heben deine Laune oder stärken dein Immunsystem. Ich verrate dir, was in Ihnen steckt.

Zimt:

Weihnachten ohne Zimt – unvorstellbar! Schließlich gibt die feine Rinde vielen Spezialitäten aus der Adventszeit ihr besonderes Aroma. Ob bei Punsch, Zimtsterne oder Lebkuchen – er ist das Wintergewürz schlechthin. Und das Schöne daran ist, er ist auch noch sehr gesund. Zimt ist besonders bei Übergewicht und Stoffwechselstörungen gut geeignet. Das Wintergewürz kann den Blutzucker- und Cholesterinspiegel senken. Er regt den Appetit an und fördert die Verdauung. Die enthaltenen ätherischen Öle wirken außerdem antibakteriell, entzündungshemmend und krampflösend. Deswegen ist er vor allem bei Stress sehr zu empfehlen.

Anis:

Er wird auch „süßer Kümmel“ genannt. Die Früchte der Anispflanze haben einen leicht süßlichen, lakritzigen Geschmack und kommen in vielen weihnachtlichen Naschereien wie Pfeffernüsse oder Anisplätzchen vor. Dabei wird hier nicht nur das Essen verfeinert, Anis hilft auch bei der Verdauung. Nicht ohne Grund kennt man ihn sonst eher von Verdauungs-Tees. Das ätherische Öl der Anisfrüchte wirkt krampflösend und wird deshalb bei den verschiedensten Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. Auch bei Infektionen der oberen Atemwege ist es wegen seiner schleimlösenden Wirkung zu empfehlen. Das Gewürz ist somit ein echtes Kraftpaket und dein perfekter Begleiter für den Winter.
Tipp: Für einen selbstgemachten Tee übergieße einen halben Teelöffel getrocknete, zerstoßene Anisfrüchte mit kochendem Wasser und lasse ihn 10 Minuten ziehen.

Nelken:

In Glühwein, Rotkohl und Wintergebäck sind Gewürznelken ein wichtiger Bestandteil für den jeweiligen typischen Geschmack. Aber auch dieses weihnachtliche Gewürz kann noch mehr.
Die ätherischen Öle der Nelken wirken schmerzstillend und desinfizierend. Daher werden sie gerne in der Pflanzenheilkunde als Schmerzmittel eingesetzt. Zum Beispiel soll es helfen bei Zahnschmerzen auf eine dieser Gewürzknospen zu beißen und zu warten bis sie sich fast aufgelöst hat. Auch in Nordafrika wird öfters mal auf ein paar Nelken herumgekaut. Hier ist der Zweck identisch zu Kaugummi kauen: Es soll zu besserem Atem verhelfen. Doch damit nicht genug! Das Gewürz zählt zu einen der stärksten bekannten Antioxidantien und stärkt damit besonders gut die eigene Immunabwehr.

Ingwer:

Egal ob im Tee oder zur Verfeinerung von Gerichten – vor allem im Winter ist Ingwer sehr beliebt. Er besitzt viele ätherische Öle und Bitterstoffe, die dir ordentlich einheizen. Das scharfe Aroma des Wintergewürzes aktiviert die Wärmerezeptoren im Körper und dir wird im wahrsten Sinne des Wortes warm ums Herz. Aber auch Ingwer kann noch mehr. Er ist verdauungsfördernd und ein bewährtes Mittel gegen Übelkeit. Daher wird es oft mit auf Reisen genommen. Ob als Tee oder kandiert, die Ingwer-Knolle ist im Winter ein Muss.

Chili:

Wenn man von Scharfmachern fürs Essen redet, denkt man unwillkürlich gleich an sie: Die Chili. Mit Wollmütze und Daunenjacke schützen wir uns vor der eisigen Kälte draußen. Doch einheizen kannst du dir auch anders! Das in Chilis enthaltene Capsaicin reizt die Geschmacksnerven der Zunge und stimuliert die Ausschüttung von Endorphin. Dieser körpereigene Schmerzkiller wird auch „Glückshormon“ genannt und kann im Gehirn eine milde Euphorie hervorrufen. Gleichzeitig regt es den Stoffwechsel und damit die Verdauung an. Also wenn du mal wieder zu viel gegessen hast, greif zur Chili.

Pfeffer:

Rund 20 Sorten werden auf dem Weltmarkt gehandelt, von denen wir in unseren Regalen hauptsächlich schwarzen, grünen und weißen Pfeffer finden. Das wohl meist gebrauchte Gewürz der Welt macht schwere Speisen leichter verdaulich, wirkt appetitsteigernd und regt die Speichel- und Magensaftproduktion an. Außerdem hat er eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Viele Gründe also ordentlich scharf zu würzen!

Curry:

Er zählt zwar nicht als das typische Wintergewürz, aber auch hier hat das goldgelbe Pulver mehr zu bieten als nur seine Farbe. Curry ist ein Mix aus vielen verschiedenen Gewürzen und vereint daher in sich die Vorteile von mehreren Zutaten. Immer mit dabei: Kurkuma. Das sorgt für den charakteristischen Gelbton. In seiner Heimat Indien und Paksitan hat jede Hausfrau ihr eigenes Curry- Rezept. Meistens finden sich darin Scharfmacher wie Pfeffer, Zimt, Ingwer, Nelken und Chilli und was diese Gewürze so können, wissen wir ja bereits.

Und jetzt greif ins Gewürzregal und heiz dir ordentlich ein!
Frohes Neues!
Christina vom NOA-Team

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